Jemand von Plesk auf ISPC umgestiegen?

matz

Member
Sind solche Umsteiger dabei?
In der Firma nutzen wir Plesak Obsidian, mit dem man zwar gut leben kann, der aber manchmal auch unglücklich macht, weil zu groß, zu komplex, zu unübersichtlich, die Ordnerstruktur finde ich immer noch grottig. Dazu kommt das übliche mafiös-räuberrische Lizenzmodell, das mich schon mal an das Verhältnis zw. Junkies und ihren Dealern erinnert. Auf meinem privaten Server läuft ISPC und ich stelle fest, damit wird man glücklich. Da dachte ich mir, ich rede mal mit den Chef.

Zu verwalten wären so um die 50-60 Domains von ~20 Kunden auf 2 "muskulösen" Servern (Ubuntu), inkl. Mail für jede Domain. Alle Seiten laufen auf Wordpress mit MySQL. Webserver ist der Apache mit vorgeschaltetem NGINX der als Proxy und PHP-Cache fungiert. Wie ich NGINX dem Apachen im ISPC vor die Nase setze weiß ich zwar noch nicht aber ich suche...

Und nun zum eigentlichen Anliegen. Wenn es hier Umsteiger gibt, würde ich gerne erfahren, welche Bilanz ihr aus dem Umstieg zieht. Ich möchte keinen direkten tabellarischen Vergleich mit Häkchen und X-en aber mich interessiert wie der Umstieg denn so war.
  • Habt ihr etwas vermisst oder kam Freude auf, dass es nicht mehr dabei ist?
  • Gab es Performance-Unterschiede?
  • Hat sich der Administrationsaufwand verändert? Verkleinert? Vergrößert?
  • Wie groß war der Aufwand für die Umstellung?
  • Sonst noch etwas, was ich nicht genannt habe?
Eine Garantie, dass wir Plesk aufgeben und auf ISPC umsteigen kann ich nicht geben aber vllt. liefert jemand etwas, was mir noch nicht einfiel. Ich bin für das technische da und bin kein Kaufmann, d.h. ich kann nicht soooo überzeugend reden. Technische Vorteile wären da und kann sie auflisten aber es geht nichts über einen Bericht aus dem realen Leben.
 

Till

Administrator
Performance Unterschiede kann es an sich nicht geben, da die Performance neben der hardware nur von der verwendeten PHP Version, dem verwendeten Webserver und der verwendeten datenbank (und Datenbankoptimierung) abhängt, und das ist im Grunde alles gleich.

Zu verwalten wären so um die 50-60 Domains von ~20 Kunden auf 2 "muskulösen" Servern (Ubuntu), inkl. Mail für jede Domain. Alle Seiten laufen auf Wordpress mit MySQL. Webserver ist der Apache mit vorgeschaltetem NGINX der als Proxy und PHP-Cache fungiert. Wie ich NGINX dem Apachen im ISPC vor die Nase setze weiß ich zwar noch nicht aber ich suche...

Wenn es Dir um geschwindigkeit geht würde ich ja ein reines Nginx setup nehmen, so wie es ISPConfig verwendet. Denn das ist schneller als Nginx + Apache. Und gerade Wordpress ist bei Nginx einfach, da brauchst Du nur eine aus ein paar Zeilen bestehende Nginx Direktive die Du als snippet hinterlegen kannst oder direkt ins Nginx Direktiven Feld der webseite einfügst.
 

matz

Member
Geschwindigkeit ist wichtig, steht hier aber nicht an erster Stelle. Mir geht es hauptsächlich darum, wie ein Umsteiger den Wechsel erlebt hat. Was ist besser geworden? Hat sich irgendwas verschlechtert? Was hat sich generell verändert?

Wir haben z.B. die Juggernaut-Firewall, die alles schön grafisch aufbereitet anzeigt, was auf den Servern so passiert. Da kann man mit einem Klick IPs blocken oder auch freischalten wenn ein Kunde zum n-ten Mal falsches Passwort eingetippt hat und dann weinend anruft, an seine Mails nicht mehr dran kommt und schuld sind immer die anderen. Dafür hat man doch immer Verständnis, zumal es nicht so oft vorkommt.

Auf meinem Server wird ban oder unban auf der Konsole geregelt. Ich mag das aber es gibt welche, die es vielleicht nicht so mögen. Das ist nur ein Beispiel, mehr nicht. Der Teufel steckt immer im Detail, aber je besser ich mich informieren kann, umso besser kann ich mich auf einen evtl. Umstieg vorbereiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

McBurn

New Member
Ich bin von jeher Fan von ISPConfig und muß sagen, das ist das Beste, was ich je gesehen habe. Der Support ist auch mega und Till (und Falko) sind meine Helden!
@matz ich bin ganz bei Dir .. Plesk ist so eine Verarschung .. die hängen mit der Entwicklung sowas von hinterher und UserVoice wird eh nicht gehört, geschweige denn umgesetzt.

Kurz mal den Thread gehijacked (wobei es ja zum Thema passt :cool: ):
@Till das Migration Tool kann auch schon Plesk Obsidian migrieren? Ich hab hier noch zwei Plesk-Kisten übernehmen müssen und die will ich unbedingt auf ISPConfig3 bringen.
 

matz

Member
Da wir beim Thema Migration und Plesk-Verarschung sind ;)
Bei uns klappte eine Plesk-Plesk Migration nicht, obwohl alles so vorbereitet wurde, wie es in der Plesk-Bibel stand. Dann habe ich eben Handarbeit geleistet mit DB-Dump und scp. Insgesamt ~3,2GB. Habe mich danach ernsthaft gefragt, wofür man da Geld zahlt, denn die Handarbeit war letzten Endes auch recht invasiv. Mit ISPC habe ich noch nicht migriert weil ich nur einen Server habe und keine weiteren Maschinen plane.
 

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